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„Das schweigende Klassenzimmer“

Lars Kraume, Jahrgang 1976, in Italien geboren und in Frankfurt/M aufgewachsen, ist ein Regisseur der mit seinem Film „Der Staat gegen Fritz Bauer“ (2015) gezeigt hat, dass er mit historischen Stoffen sehr gut umgehen kann. Der Film wurde mit zwei Preisen – Günter Rohrbach Filmpreis und Deutscher Filmpreis in der Kategorie Beste Regie – ausgezeichnet.

Jetzt hat er sich erneut mit einem Stück Vergangenheit aus der Geschichte der DDR befasst und daraus einen mehr als ansehnlichen Film gemacht. Grundlage zu dieser Verfilmung ist das Tagebuch von Dietrich Garstka, einem der 19 Schüler, die sich gegen den Staatsapparat der DDR 1956 gestellt haben.

1956, Kurt (Tom Gramenz) und Theo (Leonard Scheicher) aus Stalinstadt, fahren jedes Jahr nach West-Berlin an das Grab von Theos Opa. Dabei nutzen sie die Gelegenheit und schleichen sich in ein Kino. Die Wochenschau zeigt die ersten Bilder vom Aufstand in Ungarn. Wieder in Stalinstadt zurück kommen sie spontan auf die Idee sich solidarisch mit den Aufständischen zu zeigen, und halten eine Schweigeminute ab.

Diese Geste kommt bei ihren Lehrern gar nicht so gut an und zieht unerwartet weite Kreise. Während ihr Direktor (Florian Lukas) das Ganze als Jungenstreich ansieht, geraten sie in die politischen Mühlen der noch jungen DDR. Die Sonderbeauftragte Frau Kessler (Jördis Triebel) wird auf die Klasse angesetzt um die Rädelsführer dieser Konterrevolution zu ermitteln.

Doch die Klasse hält zusammen. Selbst der Volksbildungsminister Lange (Burghart Klaußner), der sich ebenfalls einschaltet, schafft es nicht die Jugendlichen zu einem Verrat zu verleiten.

Ein sehr emotionaler Film über eine wahre Geschichte deutscher Vergangenheit. Mit einer Schar hervorragender, junger Schauspieler besetzt und überzeugend inszeniert.

111 Minuten – eine packende Geschichte über den Mut einzelner in einer Zeit politischer Unterdrückung.

Ab 29. März 2018 im KINO.

A.G.Wells        

 

 

 

 

 

 

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