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„The Square“

Muss ein in Cannes mit der goldenen Palme ausgezeichneter Film auch dem Publikum gefallen? Diese Frage ging mir bei der Betrachtung dieses Filmes durch den Kopf. Denn das ist schon sehr kopflastiger Tobak, was Regisseur Ruben Östlund hier anbietet. Doch ich greife vor, hier ein paar mehr Fakten dieses Streifens.

Christian (Claes Bang) ist ein erfolgreicher Kurator eines der größten Museen in Stockholm. Immer auf der Suche nach spektakulären Ausstellungen um Publikum in seinen Kulturtempel zu bekommen. Sein neuestes Projekt ist „The Square“. Ein vier Quadratmeter großes Areal auf dem Erdboden vor dem Museum mit dem Hinweis: „Das Quadrat ist ein Zufluchtsort, an dem Vertrauen und Fürsorge herrschen. Hier haben alle die gleichen Rechte und Pflichten.“  

Doch Utopie und Wirklichkeit klaffen selbst bei Christian weit auseinander. Auf seinem Weg zur Arbeit wird er durch einen Hilferuf abgelenkt und stellt hinterher fest, dass ihm Smartphone und Brieftasche fehlen. Ein Kollege schlägt ihm vor nachdem sie das Telefon geortet haben, einen Drohbrief zu verfassen und in dem Haus in die Briefkästen zu werfen.

Gesagt, getan. Am nächsten Tag ruft ihn der 7-Seven Markt an. Seine Aufforderung war erfolgreich. Geld und Telefon wurden dort abgegeben. Für Christian ein Grund zum Feiern. Die Feier endet dann bei Anne (Elisabet Moss), einer Journalistin, die ihn vor ein paar Tagen zu seinem Projekt interviewt hat, im Bett.

Durch die Aktion um seinen Diebstahl entgeht dem Kurator die von zwei PR-Beratern vorgeschlagene Werbestrategie für sein „The Square“ Projekt. Sie schlagen vor eine starke emotionale Aktion. Das Ergebnis, auf YouTube zu sehen, schlägt dann ein wie Vulkanausbruch. Ein kleines, blondes schwedisches Mädchen, obdachlos und bettelnd wird gezeigt, dem etwas Schlimmes zustößt. Wird Christian aus dieser Nummer wieder heil rauskommen?

Ein Film, zum Teil sehr provokant und zerhackstückt, mit einer nervenden dauerberieselden Musik des Ave-Marias von Schubert. Schauspielerisch zwar überzeugend, doch man sehnt das Ende des Films herbei. Nach 145 Minuten ist es überstanden. Was sagte ein Stuttgarter Kollege über diesen Film:“ Eine deutsche, schwedische, französische, dänische Gemeinschaftsproduktion mit 145 Minuten. Das tue ich mir nicht an.“

Ich hätte diesen Rat befolgen sollen.

145 Minuten – nur mit viel gutem Willen und viel Sitzfleisch zu überstehen.

Ab 19. Oktober im KINO.

A.G.Wells

 

 

 

 

 

 

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