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„Axolotl Overkill“

Ein nicht alltäglicher Titel für einen Spielfilm. Axolotl ist ein mexikanischer Schwanzlurch, der sein Leben lang im Larvenstadium verharrt. Er wird nicht erwachsen und stellt durch anpassungsfähige Zellen schwer verletzte Organe vollständig wieder her, ohne das Forscher die Mechanismen dieser Regeneration erklären können.

 Helene Hegemann, bekannt geworden durch ihren ersten Roman „Axolotl Roadkill“, schrieb das Drehbuch zu „Axolotl Overkill“ selbst, und gibt ihr Debüt als Regisseurin dieses Films. Allerdings ist die Verwendung des Namens nicht neu.

 Literarisch taucht der Name Axolotl in Carl Zuckmayers Schauspiel Der Hauptmann von Köpenick aus dem Jahr 1931 auf: Die Schuhfabrik, bei der der Schuster und spätere „Hauptmann“ Voigt vergeblich um Arbeit nachsucht, trägt diesen Namen – in Anspielung an die bekannte Schuhfirma Salamander, ebenfalls ein Schwanzlurch. (Siehe Wikipedia)

Mifti (Jasna Fritzi Bauer) lebt in Berlin. Seit dem Tod ihrer Mutter bildet sie eine WG zusammen mit ihren Halbgeschwister Anika (Laura Tonke) und Edmond (Julius Feldmeier). Sie hängen zu dritt ohne festen Halt herum. Mifti geht ungern zur Schule und neigt zur Gleichgültigkeit gegen Alles und Jeden.

Ihr Tagesablauf besteht aus coolen Sprüchen und Gesten. Ein Leben als Außenseiterin. Ihr Vater ist in ihrem Leben kein Halt. Lediglich in der Schauspielerin Ophelia (Mavie Hörbiger) sieht sie eine Gleichgesinnte. Also stürzt sie sich zusammen mit ihr ins Berliner Nachtleben. Gibt es einen Weg aus Miftis Verzweiflung?

Ein Film den die Welt nicht braucht. Ziemlich verworren montiert. Eines ist allerdings sehr auffällig. Aus den 50iger und 60iger Jahren war es üblich, dass in allen Filmen kräftig geraucht wurde. Heutzutage ist es längst umgekehrt. Nicht bei diesem Film. Es gibt fast keine Szene wo nicht ein Glimmstängel im Bild ist. Hat hier die Tabakindustrie gesponsert?

94 Minuten – für ein Werk, dass einem ein Stück Lebenszeit stiehlt.    

Ab 29. Juni 2017 im KINO.

A.G.Wells 

 

 

 

 

 

 

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