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„Die Göttliche Ordnung“

Seit wann dürfen in der Schweiz Frauen wählen? Erstaunlicher Weise hat sich das sonst so demokratische Land mit der Einführung des Wahlrechts für Frauen schwer getan. Spät im Jahre 1971 führte die Schweiz das Wahlrecht für Frauen ein. Wobei sich der Kanton Appenzell erst im Jahre 1990 dazu entschließen konnte. Über diese historische Begebenheit hat sich die Drehbuchautorin und Regisseurin Petra Volpe Gedanken gemacht und diese in einem Film festgehalten.

Nora Ruckstuhl (Marie Leuenberger) lebt mit ihrem Mann Hans (Max Simonischek) in einem beschaulichen Dorf in der Schweiz. Hier im Appenzell spürt man wenig von der gesellschaftlichen Umwälzung der 68er Bewegung in den Ländern ringsum. Noras Leben bewegt sich zwischen der Hausarbeit, der Versorgung ihrer beiden Kinder und ihrem Mann.

Bis zu dem Tag an dem sie sich öffentlich und kämpferisch für das Frauenstimmrecht einsetzt, über das am 07. Februar 1971 die Männer in der Schweiz abstimmen sollen. Auslöser ihrer Aktivität ist, als ihr Mann sich weigert, ihr die Erlaubnis wieder arbeiten zu gehen. Dazu kommt das man Hanna (Ella Rumpf), die Tochter ihrer Schwägerin, wegsperrt weil sie sich nicht unterordnen will.

Unterstützt von der Witwe Vroni (Sybille Brunner), der ehemaligen Bären Wirtin, veranstaltet sie einen Informationsabend über das Frauenstimmrecht. Als ihr Mann überraschend früher von einer Militärübung nach Hause kommt und seine Frau am Rednerpult sieht, hängt der Haussegen gewaltig schief. Nora packt ihre Sachen und zieht aus. Fast alle anderen Frauen des Dorfes unterstützen sie und rufen einen Streik aus.

Sie kommen solange nicht nach Hause, bis die Männer akzeptieren, dass auch Frauen das Recht haben zu wählen. Werden sie ihren Kampf gewinnen?

Ein Film der sehr anschaulich ein Stück Geschichte der Schweiz in Szene setzt. Mit den passenden Charakteren besetz und im treffenden Milieu inszeniert, kann diese filmische Spielfilmdokumentation überzeugen.

97 Minuten – ein politischer Heimatfilm. Durchaus zu empfehlen.

Ab 03.August 2017 im KINO.

 A.G.Wells

            

 

   

 

 

 

 

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