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„Mackie Messer – Brechts 3Groschenfilm“


„Wie soll Kunst die Menschen bewegen, wenn sie selber nicht von den Schicksalen bewegt wird? Ein Zitat von Bertold Brecht, der im Jahre 1928 „Die Dreigroschenoper“ ein Theaterstück mit Musik von Kurt Weill auf die Bühne bringt.


Die Uraufführung fand am 31. August 1928 im Theater am Schiffbauerdamm in Berlin statt. Das „Stück mit Musik in einem Vorspiel und acht Bildern“ wurde die erfolgreichste deutsche Theateraufführung bis 1933, einige Musiknummern wie die Moritat von Mackie Messer wurden Welthits. (Siehe Wikipedia)


Die „Dreigroschenoper“ wurden ein Welterfolg und so dauerte es nicht lange, dass das Kino den gefeierten Autor des Stückes für sich gewinnen will. Doch da gibt es ein gewaltiges Handicap, Bertolt Brecht ist nicht bereit, nach den Regeln der Filmindustrie zu spielen. Ihm schwebt eine ganz neue Vorstellung vom „Dreigroschenfilm“ im Kopf herum.
Seine Vorstellung ist radikal, kompromisslos, politisch pointiert. Eine ganz neue Film Art will er kreieren. Doch die Produktionsfirma will sich auf keinen Fall darauf einlassen. Sie wollen auf der Erfolgswelle schwimmen und an der Kasse den großen Reibach machen. Doch die Dreharbeiten sind schon im vollen Gange.


Sie setzt auf die beiden Hauptakteure, Mackie Messer, Londoner Gangster Macheath (Tobias Moretti) und dem Kopf der Bettelmafia Peachum (Joachim Krol). Brecht ist damit gar nicht einverstanden und bringt die Produktionsfirma vor Gericht. Er will beweisen, dass die Geldinteressen sich gegen sein Recht als Autor durchsetzen. Ein Dichter inszeniert die Wirklichkeit – Das hat es noch nie gegeben.
Regisseur Joachim A. Lang interpretiert seinen „Dreigroschenfilm“ völlig neu. Dabei lässt er Realität und Fiktion verschmelzen. Der Dichter spricht die Originaltexte in Zitaten aus dessen gesamten Werk und Leben. Wobei die Handlung bis in die Gegenwart führt. In den Rollen besetzt mit der Crème de la Crème' des deutschen Films. Lars Eidinger ist Brecht, Hannah Herzsprung als Polly, Robert Stadlober als Kurt Weill, Meike Droste ist Helene Weigel und als Gast, Max Raabe als Moritatensänger.


130 rasante Minuten – überbordend und musikalisch frech.


Ab 13. September 2018 im KINO.


A.G.Wells
 

 

 

 

 

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