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„Das ist unser Land“ (Chez Nous)

Nicht nur Komödien, meistens sogar sehr gute, kommen aus Frankreich zu uns ins Kino. Nein, auch der politische Film schafft es von unseren Nachbarn bei uns auf die Leinwand. Letztes Beispiel „Das ist unser Land“ angelehnt an den Roman von Jerome Le Roy – „Le Bloc“.

Pauline (Emilie Dequenne) lebt mit ihren beiden Kindern im Norden Frankreichs. Sie ist geschieden und arbeitet als Krankenschwester im Pflegebereich. Sie kümmert sich rührend um ihre Patienten und wird von allen gemocht. Das fällt auch dem charismatischen Arzt Dr. Berthier (Andre Dussollier) auf. Er war früher Abgeordneter im Europaparlament.

Jetzt engagiert er sich für die populistische RNP mit ihrer Vorsitzenden Agnes Dorgelle (Catherine Jacob). Es stehen Kommunalwahlen an und Dr. Berthier möchte das Pauline für die RNP als Bürgermeisterin kandidiert. Pauline fühlt sich geschmeichelt und zögert aber noch. Sie will es sich überlegen. Eine Freundin rät ihr, sie solle es machen.

Allerdings hat Pauline Bedenken. Ihr Vater Altkommunist und Gewerkschaftler ist überhaupt nicht begeistert und wirft sie aus dem Haus. Doch sie lässt sich von Agnes umstimmen und sagt zu. Sofort beginnt die Partei sich massiv in das Leben von Pauline einzumischen und die Parteimaschinerie ist nicht mehr aufzuhalten.

Nur ein Umstand macht Pauline zu schaffen. Sie hat ihre Jugendliebe Stanko (Guillaume Gouix) wieder getroffen und sich erneut verliebt. Doch Stanko war in seiner Vergangenheit als rechtsextremer Schläger bekannt. Dr. Berthier verlangt, dass sie sich sofort wieder von Stanko trennen muss, um die Wahl nicht zu gefährden. Wie wird Pauline sich entscheiden?

Der belgische Regisseur Lucas Belvaux zeigt in seinem spannend inszenierten Politdrama, wie sich anständige, engagierte Menschen allzu leicht vom Populismus einnehmen lassen. Aufgrund seiner deutlichen Anspielungen auf den rechtsextremen Front National, und seine Vorsitzende Marine Le Pen sorgte „DAS IST UNSER LAND“ schon vor seinem offiziellen Kinostart in Frankreich heftig für Furore. Belvaux legt die Arbeitsmethoden rechtsextremer Parteien offen und liefert damit auch zum deutschen Wahlkampf einen aufschlussreichen Diskussionsbeitrag.

118 Minuten – ein durchaus sehenswerter Film – auch wegen seiner politischen Brisanz.

Ab 24. August 2017 im KINO.

A.G.Wells

 

              

 

 

 

 

 

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