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„Der Stern von Indien“ (OT – Viceroy`s House)

GURINDER CHADHA, indisch-britische Regisseurin, bei uns bekannt geworden mit der Komödie „Kick It Like Beckham“, schildert in ihrem neuen Film die dramatischen Umstände der Teilung Indiens im Jahre 1947. Wobei auch ihre Familie direkt davon betroffen war. Ihre Großeltern mussten flüchten und trafen sich erst in einem Flüchtlingslager wieder.

Über 300 Jahre war Indien britische Kolonie. Lord Mountbatten (Hugh Bonneville) trifft mit seiner Frau Edwina (Gillian Anderson) in Delhi ein. Er hat als Vizekönig den Auftrag die britische Kronkolonie in die Unabhängigkeit zu entlassen. Eine schwierige Aufgabe die Mountbatten da vor sich hat.

Unter den fast 500 Bediensteten in dem Palast arbeiten auch der Hindu Jeet (Manish Dayal) und die schöne Muslima Aalia (Huma Qureshi). Jeet traut seinen Augen kaum, als er bei einem Rundgang die schöne Aalia wiedersieht. Die Lehrerin ist ohne Zweifel die Liebe seines Lebens, aber da sie Muslima ist und von ihrem Vater (Om Puri) einem anderen versprochen wurde, haben sich die beiden seit zwei Jahren nicht mehr gesehen. Aalia pocht zunächst darauf, dass ihre Verbindung unmöglich sei, wird aber durch Jeets Entschlossenheit bald schwach – die Liebe erstarkt.

Indes führt Mountbatten Gespräche mit wichtigen indischen Politikern: mit dem Führer der Muslimliga Muhammad Ali Jinnah (Denzil Smith), der die Teilung des Landes und die Gründung eines muslimischen Pakistan vorschlägt, und mit seinem Gegenspieler Mahatma Gandhi (Neeraj Kabi), der sich für den Erhalt der Einheit des Landes einsetzt.

Dieser Konflikt spiegelt sich auch in Jeet und Asif wider, den beiden Männern, die um Aalia werben. Jeet verteidigt die Einheit und das friedliche Mit- und Nebeneinander von Hindus und Muslims. Asif jedoch befürwortet einen neuen Muslim-Staat, in dem er mit Aalia glücklich werden will.

Über den Streit brechen überall im Land Unruhen aus. Mountbatten sieht sich gezwungen, schneller zu handeln als zunächst geplant. Gegen den Widerstand Edwinas kehrt er zu Konsultationen nach London zurück und bekommt grünes Licht, den „Mountbatten-Plan“ in die Tat umzusetzen: Britisch-Indien wird in zwei Nachfolgestaaten aufgeteilt, die Indische Union und Pakistan.

Der Schritt scheint unvermeidlich und wird daher von allen politischen Anführern unterstützt. Trotzdem versinkt das Land in den Folgemonaten im Chaos. Es wird geteilt, was eigentlich zusammengehört, und das bringt viele Probleme mit sich. Auch für Jeet und Aalia heißt es nun Abschiednehmen, denn Aalias Familie emigriert nach Pakistan. Werden die beiden einander je wieder sehen?

Zum 70. Mal jährt sich in 2017 die Gründung der Indischen Union und der kleineren Islamischen Republik Pakistan, sie war Folge eines langwierigen Unabhängigkeitskampfs, der weitgehend gewaltfrei von statten ging und dennoch im Chaos mündete. Denn einig waren sich die vielfältigen politischen und religiösen Kräfte des Landes, repräsentiert durch Anführer wie Gandhi, Nehru und Muhammad Ali Jinnah, nur in ihrer Ablehnung des britischen Empire. Ein friedliches Miteinander in einem Selbstbestimmten und vereinten Indien wollten sie jedoch nicht. So führte die Teilung zu einer der größten Fluchtbewegungen der Geschichte. Zehn Millionen Hindus und Sikhs wurden aus Pakistan vertrieben, etwa sieben Millionen Muslime aus Indien. Rund eine Million Menschen kamen ums Leben.

Ein opulentes Stück Kino das von der Regisseurin Gurinder Chadha auf die Leinwand gebracht wird. Über 1000 Komparsen und der überwiegende Teil des Films ist an Originalschauplätzen gedreht wurden. Die Filmmusik von Allah Rakha Rahman bringt ein Stück Bollywood ein.

107 Minuten – ein Stück Weltgeschichte, spannend und unterhaltend dargeboten.

Ab 10. August 2017 im KINO.

A.G.Wells

 

 

 

 

 

 

 

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