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„Foxtrot“

Der israelische Regisseur Samuel Maoz hat schon im Jahre 2009 mit „Lebanon“ versucht seine persönlichen Traumata während des Libanonkrieges 1982 zu verarbeiten. Jetzt hat er sich mit diesem Thema beschäftigt und daraus einen diskutierbaren, ansehnlichen Film gemacht.    

In Tel Aviv leben der Architekt Michael ((Lior Ashkenazi) und seine Frau Daphna ((Sarah Adler). Ihr einziger 19jähriger Sohn Jonathan Feldman (Yonatan Shiray) leiste seinen Wehrdienst beim Militär ab. Es klingelt an der Haustür. Draußen stehen zwei Soldaten. Daphna fällt in Ohnmacht. Sie weiß was das bedeutet. Die Nachricht vom Tod ihres Sohnes.

Ihr Mann Michael fällt ebenfalls in tiefe Trauer, die sich aber in Wut und Verständnislosigkeit äußert und der Hund darunter leiden muss. Auch ein Besuch bei seiner Mutter kann diese Wut nicht lindern. Sein ebenfalls eingetroffener Bruder entwirft eine Traueranzeige. Die Ankunft eines Bestattungsoffiziers verschlimmert die Situation mit seinen bürokratischen Details für die Beerdigung, keine Empathie, nur Rituale und sinnlose Hinweise.

Fünf Stunden währt der Alptraum. Dann die neue Nachricht, dass es sich um eine Verwechslung handelt und Jonathan lebt und mit seiner Einheit eine Versorgungsstraße überwacht. Ein Fehler im System sorgte für die Falschmeldung. Michael rastet aus, er fordert die sofortige Rückkehr seines Sohnes nach Hause. Die emotionale Anspannung lässt ihn eine Panikattacke erleiden.

Ein Film wie ein Theaterstück dargeboten in drei Akten. Sehr surrealistisch gefilmt und klaustrophobisch wirkend. Mit ausgezeichneten Darstellern. Die Selbstkritik des Regisseurs an seinem Heimatland brachte ihm Ärger mit der nationalistisch eingestellten Kulturministerin Miri Regev ein und führte in Israel zu einer kontroversen Diskussion um den Film.

113 Minuten - Radikal und verstörend, grausam und poetisch.

Ab 12.Juli 2018 im KINO.

A.G.Wells    

 

 

 

 

 

 

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